8 praktische E-Bike-Apps

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Elektrisch betriebene Fahrräder können ganz schön schlau sein, smart könnte man direkt sagen. Das Smartphone macht nämlich dank ausgeklügelter Apps auch das E-Bike zum Smartbike. Restreichweite, Geschwindigkeit, sogar der Kalorienverbrauch werden dem Pedelec-Lenker via E-Bike-App angezeigt. Hier unsere Top 8 der E-Bike-Apps:

Was die E-Bike-App alles können soll

Wem das Upgrade des alten Drahtesels zum elektromotorisierten Fahrrad noch nicht genug war, kann es jetzt voll vernetzen und ihm sämtliche Informationen und Funktionen entlocken, die das Herz begehrt. Eine App für alle – Navigation, Training, Akkustand, etc. – wäre wohl der Wunschtraum eines manchen technikinteressierten und -versierten E-Bikers.

Reichweitenassistent, Tacho-Funktion und E-Bike-Akkustand auslesen

Die meisten Apps, viele auch von den E-Fahrradherstellern entwickelt und zur Verfügung gestellt, geben dem Fahrer in erster Linie Informationen über die aktuelle Fahrt. Akkuladestand und Restreichweite, zurückgelegte Kilometer, Trittfrequenz und natürlich die Geschwindigkeit sind Daten, die teils gut zu wissen, teils effektiv notwendig sind.

Mit diesen Apps fungiert das Smartphone quasi als Bordcomputer. Mit einer Halterung ist es am Lenker angebracht und mit der Hardware verbunden. Regelmäßige Updates ermöglichen, dass das System rund läuft und immer auf dem neuesten Stand ist. Manche Hersteller von E-Bike-Antrieben stellen diese Technik sogar kostenlos zur Verfügung.

Die App als Schaltzentrale

Schließlich kann man dank mancher Anwendungen nicht nur Informationen einsehen, sondern das E-Bike auch steuern. Die Unterstützungsstufe des Antriebs, die Lichtart der Scheinwerfer (Taglicht, Abblendlicht, Fernlicht), etc. steuert man damit einfach von der App aus. Diese kann auch mit den in den Lenker integrierten Knöpfen verbunden werden, damit die Bedienung noch einfacher wird und weniger vom Fahren ablenkt.

E-Bike-Navigation und auf Navi nachrüsten

Die Route geplant, den Rucksack gepackt, nun soll man auf der Strecke eben auch noch wissen, ob man auch richtig fährt. Das E-Bike mit einem Navi nachzurüsten ist ein leichtes und auch hierfür gibt es nützliche Apps. Zu achten ist dabei darauf, dass sich das Bild auch in Querformat stellen lässt, wenn man mit der Hochformat-Navigation des Smartphones nicht so recht zu Wege kommt.

Manche Apps funktionieren über den Internetzugang des Smartphones und die mobilen Daten, bei manchen kann man Offlinekarten im Vorhinein herunterladen. Das hat den Vorteil, dass man weder von der Funkverbindung, noch von schnell schwindender Handyakkuladung abhängig ist. Damit navigiert man sicher auf der Strecke, die man geplant hat.

#1: Komoot – das E-Bike-Navi

Bei der Navigations-App fürs Fahrrad kann man sich von voreingestellten Radwanderwegen inspirieren lassen, seine eigenen Routen eingeben und sich sicher durch Gelände führen lassen. Man kann sowohl Karten herunterladen als auch online nutzen. Die App ist kostenpflichtig und sowohl für Android-Systeme als auch für iPhones geeignet.

Ladestationen finden

Wenn wir schon dabei sind, etwas finden zu müssen, stellen wir auch gleich noch eine App vor, die dazu gedacht ist, Ladestationen für das Elektrofahrrad zu finden. Die App mit dem einfachen Namen „E-Bike Ladestationen finden“ stammt von der Internetplattform fahrrad.de und verzeichnet alle (ihr bekannten) E-Bike-Tankstellen. So geht einem nicht mehr der Strom aus, wenn es gerade ganz ungünstig ist.

#2: Beendet die Suche nach der E-Bike-Ladestation

Mit der App „E-Bike Ladestation finden“ von fahrrad.de kann man das Netz an E-Bike Tankstellen einsehen und herausfinden, welche davon die nächstgelegene ist. Die App ist kostenlos, für Android- und Apple-Geräte geeignet, navigiert den Nutzer allerdings nicht zur nächsten Station.

Fahrradtracker-App für Fahrradtouren

Einmal wird noch etwas gefunden, aber diesmal weder der Weg, noch eine Ladestation, sondern der Biker selbst. Mit Fahrradtracker-Apps können E-Biker auf deren Routen nachverfolgt werden. Das ist besonders wichtig, wenn eher riskantere oder lange Touren unternommen werden. Freunde, Verwandte und andere Menschen, die mit dem Zugang betraut werden, können nachvollziehen wo sich das Pedelec samt Fahrer gerade befindet und können gegebenenfalls einschreiten, falls etwas passiert.

#3: GPS Daten für persönliche Trainingsüberwachung oder den Notfall

Die Trackingapp „Ally V2“ von der Firma Lezyne unterstützt das dazugehörige GPS-Gerät. Es handelt sich dabei um Geräte auf professionellem Niveau, die Fahrten tracken, aufzeichnen und analysieren. Mit der dazugehörigen, kostenlosen Smartphone-App bringt man ihre Bedienung auf ein neues Level und lässt auch Freunde online und live daran teilhaben.

Fitness- und Bewegungsapps

Viele Apps helfen dabei, die eigene Trainingsperformance zu überwachen. Sie messen Zeit, Geschwindigkeit, Trittfrequenz, zurückgelegte Kilometer und verbrannte Kalorien. Manche von ihnen erstellen sogar eigene Trainingspläne, lassen die Route vorher programmieren und verfügen über eine soziale Plattform, wodurch man sich unter Trainierenden gegenseitig pushen und motivieren kann.

#4 & #5: „soziale“ Fitnesstracker

Strava und runtastic sind Vorreiter in Sachen Fitnesstracker-Apps. Mit ihr kann das Training geplant und überwacht werden und in der Community online geteilt werden. Rankings und Scores unter den Nutzern spornen an und motivieren zur nächsten Trainingseinheit.

Sicherheit: E-Bike per App verschließen und gegen Diebstahl schützen

Nicht nur das E-Bike selbst lässt sich per App steuern, auch seine Sicherheitsvorrichtung benötigt nicht mehr unbedingt einen Schlüssel, um geöffnet und geschlossen zu werden. Fahrradschlösser können nun auch per App bedient werden. Darüber hinaus gibt es Apps, die das E-Bike tracken, den Standort auf das Smartphone laden und Alarm schlagen, sollte es einen Diebstahl vermuten.

#6: Smartes Fahrradschloss

Der erfolgreiche Schlosshersteller Abus hat ein Fahrradschloss entwickelt, das mittels Handyapp gesteuert werden kann. Die App zeigt an, wo das Rad steht, wie viel Strom noch im Schloss vorhanden ist und es verfügt über eine Alarmfunktion. Die Kommunikation zwischen Schloss und Smartphone funktioniert via Bluetooth.

Apps für Bosch Intuvia und Nyon

Bosch ist einer der wichtigsten Hersteller, wenn es um E-Bike-Antriebe geht. E-Bikes mit Boschantrieb kommen selbstverständlich heute auch nicht ohne App daher. Für die beiden Betriebssysteme Intuvia und Nyon wurden eigens Systeme entwickelt, wobei diese sich entweder mit dem „Boardcomputer“ vernetzen lassen, oder das Smartphone selbst zur Steuereinheit machen.

#7: Cobi für Android und iPhone

Cobi ist die Bedienungs- und Überwachungsapp von Bosch für sein Intuvia System. Es wird mit einer speziellen Smartphonehalterung und der E-Bike-Beleuchtung geliefert, die dann auch mit der App steuerbar ist. Es verfügt über Navigation, Fitnesstracking und Information (Watt, Trittfrequenz, Kalorienrechner, Höhenmeter, Geschwindigkeit, etc.).

 

#8: Bosch eBike Connect für Nyon

eBike Connect ist die Schnittstelle zwischen Smartphone und Betriebssystem des E-Bikes. Pedelecs mit Nyon-Technologie haben eine eigene Bedieneinheit, die mit dem Smartphone vernetzt werden kann. Man kann mit der App dann Einstellungen verändern, Routen auf die Nyon-Navigation übertragen, das System aktualisieren und Daten zur Fahrt einsehen.

 

Soweit unsere Übersicht über praktische E-Bike-Apps. Abschließend sei angemerkt, dass diese Auflistung natürlich bei Weitem nicht vollständig ist. So sehr der Elektrofahrradmarkt boomt, entwickeln sich auch alle anderen Produkte rund um das elektrische Fahrrad weiter. Speziell im technischen Bereich tut sich da für gewöhnlich sehr viel. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen.