E-bikes Sinus

Sinus

Cityliner hat jetzt eine neue Definition, nämlich elektronisches Fahrrad von Sinus, denn mit diesen E-Bikes bewegt man sich elegant, ja fast schon mondän und kein Stück altbacken durch die Stadt. Und wenn es einen dann doch mal zu rasanteren Geschwindigkeiten reizt, lässt einen Sinus mit seinen Trekking-Bikes auch nicht im Stich. Damit ist die gemütliche Sonntagsfahrt ebenso ein Vergnügen, wie die mehrtägige Radreise.

Winora: der Top E-Citybike Hersteller

Die Marke Sinus stellt am Markt der Elektrofahrräder – speziell der E-Citybikes – und deren Entwicklung die Spitze dar. Seit sage und schreibe über 100 Jahren (nämlich seit Firmengründung 1914 durch den erfolgreichen Radrennfahrer Engelbert Wiener) sitzt und arbeitet die Firma Winora in Schweinfurt. Sie ist sozusagen das Dachunternehmen hinter Sinus. Seit 1918 gibt es dort einen Fahrradgroßhandel, der mit der Zeit stetig wuchs, bis man dort bei Übernahme des Enkels des Gründers, Bernd Seuffert, 1956 jährlich bereits rund 6000 Fahrräder verkaufte. Dabei war natürlich nicht Schluss, denn in den 1980er-Jahren tat sich so viel auf dem Fahrrad-Markt, dass das Geschäft nur boomen konnte. Erst die Ölkrise, die immer mehr Menschen aufs Fahrrad umstiegen ließ, dann der Siegeszug der Mountainbikes. Winora konnte sich über all die Entwicklungen souverän am Markt bewegen und gehört heute zu einem der wichtigsten Unternehmen des Sektors. Das ist nicht zuletzt deshalb der Fall, da man sich dort darauf versteht, alle Sparten abzudecken. So kümmert sich die Tochter Haibike um die zweirädrigen Bergsportler – motorisiert und nicht motorisiert –, Sinus bedient vordergründig die E-Citybike-Sparte und hat auch was für Trekking-Liebhaber übrig. So ergibt sich ein stimmiges Bild. Das Splitten der Entwicklungsenergie in die Submarken Haibike für Mountainbiking und Sinus für anspruchsvolle Urban-Bikes scheint zu funktionieren.

Sinus Pedelec by Staiger

Als absolute Spezialisten-Marke unter E-Fahrrädern für den Alltagsgebrauch in der Stadt ist Sinus unschlagbar. Von der Winora-Sparte Staiger vermarktet, sitzt Sinus fest im Sattel des Stadtradmarktes. Selbst im Logo zieht sich der elegante, dynamische Charakter der Modelle durch. Und selbst für sportliche Langstrecken und Trekking sind sich viele der Sinus-E-Fahrräder nicht zu schade.

Elektrofahrrad für kurze Stadt- und lange Landstrecken

Ob querfeldein oder durch den Stadtdschungel der mehr oder weniger geordneten Radwege – handelt es sich nicht gerade um ein gemütliches Einrohr-Rad, brillieren die Sinus-Räder auf mehreren Terrains. Sie bringen Stabilität und Ausdauer auf die Langstrecke im Radurlaub und Geschwindigkeit, Ergonomie und praktischen Nutzen im alltäglichen Gebrauch zwischen Arbeit, Einkauf, Freizeitbeschäftigung.

Ausstattung: Akkus und Mittelmotoren von Bosch uvm.

Winora scheint heilig zu sein, welche Komponenten an ihre E-Bikes kommen, denn sie haben sich nicht lumpen lassen und marktführende Technik verbaut. Tatsächlich sind sämtliche Sinus-Modelle ausschließlich mit Bremsen und Schaltung von Shimano und Antrieb, Batterie und Display von Bosch ausgestattet. Die jeweils verschiedenen Ausführungen sorgen für die Vielfalt unter den Modellen und dafür, dass für jedes Bedürfnis und jeden Anspruch das Richtige zu finden ist. Bezüglich der Gangschaltung hat man die Wahl zwischen 7, 8, 9, 10 oder 11 Gängen. Die Bremsenanlage ist bei einigen Modellen noch durch eine hydraulische Felgenbremse mit Rücktrittfunktion gelöst, während bei anderen schon eine hydraulische Scheibenbremse vorzufinden ist. Damit bewegt sich Winora ganz am Puls der Zeit. Akku, Motor und Display werden von Bosch geliefert. Die verschiedenen Motoren unterscheiden sich vor allem beim Drehmoment, der von Modell zu Modell von 40Nm (beim Bosch Active) bis 75Nm (beim Bosch Performance CX) reicht. Die meisten Akkus verfügen über 500Wh Leistung – wie etwa die Bosch PowerTube oder das PowerPack, das es auch mit 400Wh Power gibt. Bei den Rahmen handelt es sich ausschließlich um Aluminiumrahmen, wodurch die Fahrräder trotz ihrer elektronischen Einrichtung ein räsonables Gewicht behalten. Formtechnisch hat man die Wahl zwischen drei Typen: das Einrohrrad mit einem besonders tiefen Einstieg und maximalem Komfort, und der rautenförmige Rahmen, den es wiederum in zwei Ausführungen gibt, je nachdem, wie tief das Oberrohr am Sitzrohr anschließt. Alles zusammen liefert der Akku immer die nötige Power für Beschleunigungen, der Gepäckträger tut, wofür er gemacht ist und ein weicher Sattel wie auch ein ergonomisch geformter und breiter Lenker sorgen für Fahrkomfort. Da steht einer gemütlich-spritzigen Tour nichts mehr im Radweg.

City- und Trekking-E-Bikes aus der aktuellen Saison 2018

Auch 2018 war für Sinus wieder ein guter Jahrgang. Alle Sinus Pedelec Linien wurden gewohnt konsequent weiterentwickelt. Wir wollen an dieser Stelle besonders jene herauspicken, die Sie für den nächsten Urlaubstrip gebrauchen können. Die Trekking-E-Bikes von Sinus der aktuellen Saison haben es nämlich in sich: hochwertige Geometrie, optimale Laufruhe und bessere Federung, damit auch etwas unwegsamere Strecken nicht ausgelassen werden müssen.

E-Bike Sinus Tria N8

Ein professioneller Klassiker: so könnte man das Sinus Tria N8 beschreiben. Mit einem möglichst dünnen Aluminiumrahmen in dezentem, edlem Dunkelgrau und filigranem Dekor verspricht der erste Eindruck schon einmal sehr viel. Ein tiefer, komfortabler Einstieg rundet diesen Eindruck ab. Schließlich hält das Pedelec aber auch, was seine Optik verspricht. Durch den verstärkten Rahmen mit zentriertem Schwerpunkt liegt es stabil in der Spur. Die 50mm am Federweg der Gabel halten diese Stabilität auch beim Fahren über größere Bodenunebenheiten. Für die optimale Kraftverteilung hat das Tria N8 eine Shimano Nexus 8-Gangschaltung und einen hochleistenden Antrieb. Der besteht aus dem Bosch Active Plus Motor mit 50Nm und dem PowerPack mit 500Wh. Steuern lässt sich das Ganze ebenfalls durch Bosch, nämlich mit der Intuvia Steuereinheit.

Sinus Dyo 9 – der Vorjahrestestsieger

Mehr Komfort geht nicht. Da war sich auch das Magazin Elektrobike sicher und kürte das Modell schon 2017 zum Testsieger. Durch die Vollfederung mit 65mm Federweg vorne und hinten kommt keine auch noch so kleine Unebenheit über Sattel und Lenker hinaus – und die großen Bodenwellen schon gar nicht. So werden Gelenke geschont, statt beansprucht. Außerdem ist die Technik mit einem Bosch Performance Cruise mit 60Nm und dem PowerPack mit ganzen 500Wh ausgestattet für noch mehr Reichweite und Antrieb selbst bei langen, anstrengenden Strecken. Alles andere – Shimano 9-Gangschaltung und hydraulische Scheibenbremse – ist selbstverständlich auch auf dem besten Stand. Nur sehr wenige Veränderungen an den Bauteilen wären noch möglich, um irgendwie eine Verbesserung rauszuholen.

Sinus Tria 9 – beste Technik, pfiffiges Design

Beeindruckt hat uns auch das Sinus Tria 9. Es kommt aus der Tria-Serie (Tria 7 Eco, 8, 9 und 10) wobei die Ziffern immer für die Gang-Anzahl stehen. Unser Modell hat also eine 9-Gangschaltung und eine hydraulische Tektro T285 Scheibenbremse, beides vom Partner für Fahrradeinzelteile Shimano. An Power fehlt es dem guten Stück definitiv nicht – Motor mit 60Nm Drehmoment und Akku mit 500Wh. Das und die Rahmengeometrie, die durchaus sportlich, dynamisch aufzufassen ist, machen aus dem Sinus Tria 9 das ideale Sportgerät für die Trekking-Rundfahrten. Dabei kommt das Design keinesfalls zu kurz. Das Modell gibt es in elegantem, sattem Dunkelrot oder Anthrazit und auch Gepäcksträger, Sattel, Gabel, etc. sind nicht nur statisch und praktisch, sondern auch optisch optimal angeordnet. Daneben gibt es noch das Tria 7 Eco-Modell, das bei etwas weniger Akkuleistung und einem niedrigeren Motorendrehmoment energietechnisch zwar nicht so viel draufhat, aber auch dementsprechend weniger verbraucht. Außerdem ist das Gewicht um über 2 kg geringer, was auf über 20 kg durchaus etwas ausmacht. Es handelt sich also um ein sparsameres Alternativrad sozusagen.