E-bikes Winora

Winora

Auf Asphalt fühlen sich Winora E-Fahrräder wohl. Der Hersteller spezialisiert sich nämlich tendenziell auf Fahrräder für den Straßenverkehr und etablierte sich schon vor vielen Jahren in diesem Bereich – nun eben auch elektrisiert. Sicher, elegant und unangestrengt durch den Stadtverkehr, das haben bisher eher Autos geschafft, doch mit dem E-Bike bewegt man sich nun noch souveräner durch sich stauende Wägen. Schon seit vielen Jahrzehnten Fixpunkt der Räderlandschaft, wird Winora auch noch länger dort verweilen.

1914 bis zur aktuellen Saison 2018 und darüber hinaus: die Fahrradmarke Winora

Bereits 1914 gründete Engelbert Wiener, ein erfolgreicher Radrennfahrer, Winora Bikes in Schweinfurt. 1918 wurde dort die erste Fahrradgroßhandlung auf- und in den folgenden Jahren weiter ausgebaut. Bernd Seuffert, der Enkel des Firmengründers, übernahm 1956 die Firma, die zu diesem Zeitpunkt bereits rund 6.000 Fahrräder pro Jahr produzierte.

Die Ölkrise Anfang der 1980er Jahre tat ihr weiteres und der Fahrradmarkt boomte. Auch Winora nützte diese Chance und erlebte gemeinsam mit der Faszination, die die Bevölkerung dem Fahrrad zuteilwerden ließ, ihren Aufschwung. Herausragend am Hersteller Winora ist das bewusste auslassen (bzw. auslagern) von Rennsport und sehr sportlichen Bikes. In den letzten Jahren kann man bei Winora eine Entwicklung, hin zu einem Schwerpunkt für sehr moderne Urban Bikes, feststellen.

Die Mountainbike- und Sportradfaszination lässt aber auch Winora nicht kalt. Sportive Bikes für den athletischen Bereich wurden und werden nach wie vor der Tochterfirma Haibike überlassen, welche sich sehr stark im Rennsport engagiert und starke E-Racingbikes, Trekking E-Bikes und vor allem E-Mountainbikes am Start hat.

Was bieten Elektrofahrräder von Winora?

Mehr als 100 Jahre Erfahrung im hochwertigen Bike-Bau sollten ein Argument sein. Der Schwerpunkt von Winora liegt bei hochwertigen Fahrrädern für die ganze Familie. Das zeitlose Design gibt den Fahrrädern von Winora ein nobles Erscheinungsbild. Dies, in Kombination mit den hochwertigen Rahmen und Komponenten, ergibt ein sehr stimmiges Produkt mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Winora lässt sich im Bereich E-Bikes den Zugang zu allen Antriebs-Bauern wie Bosch, Yamaha aber auch TranzX offen, um so dem Kunden für das gewünschte Pedelec ein vielschichtiges Angebot zu bieten.

Winora hat in den letzten 100 Jahren wesentlich zur Entwicklung des modernen Citybikes, des Fahrrades ganz im Allgemeinen und natürlich neuerdings des E-Bikes in den Straßen Mitteleuropas beigetragen. In jeder Speiche und in jeder Rahmengeometrie steckt ein Jahrhundert Erfahrung. Welche andere Fahrradmarke kann dies sonst von sich behaupten?

Citybikes, aber auch Touring- und Trekking-E-Bikes erster Güte

Die volle Konzentration der Winora-Entwickler liegt klar bei Alltags-Fahrrädern. Ob als klassisches Fahrrad, aber ebenso im E-Bike-Segment. Kein anderer Pedelec-Anbieter ist so konsequent, wenn es darum geht, den Ansprüchen der Zielgruppe zu entsprechen. Besonders beliebt sind die Winora E-Citybikes als Einrohr-Tiefeinsteiger. Aber auch die schlichten Trekking-Pedelecs erfreuen sich großer Beliebtheit.

So gesehen sind ihre Modelle echte Allrounder. Mit den Rahmen der typischen Trekking-Fahrräder eignen sich die Geräte sowohl für den alltäglichen Stadtverkehr, als auch für längere Radtouren oder gemütliches Fahrradfahren im Urlaub.

E-Bike-Ausstattung und Merkmale

So hochwertig die Rahmen der Fahrräder, so qualitativ auch die Komponenten, mit denen sie versehen werden. Die elektronischen Fahrräder werden mit Scheibenbremsen und Gangschaltung von Shimano, sowie einer Antriebseinheit von Bosch, Yamaha und TranzX ausgestattet. Verbindung zum Boden stellen leichte Laufräder sowie Reifen von Schwalbe her.

Die Winora Fahrrad-Produktreihen

Wie die Alben eines Musikers oder bei Ausstellungen eines Malers, sind auch die Fahrradmodelle von Winora in Einheiten zusammengefasst. Je nach Spezifikationen, Eigenschaften und Verwendungszweck, hat jedes einzelne Pedelec ein eigenes, individuelles Konzept und reiht sich doch unter seinesgleichen ein. Wir stellen die verschiedenen Produktserien vor und was einen bei den E-Bikes dieser Kategorien erwartet.

Sinus – die umfassendste der Serien

Fast 60 Modelle zählt die Sinus-Reihe aktuell, wobei sich durchdachte Technik und Design durch alle durchzieht. Die Reihe ist mittlerweile so erfolgreich, dass man sie als eigene Marke herausgegeben hat.

Der Name ist ebenso wenig zufällig gewählt, wie die Rahmenform durch elegante Schwünge auffällt. Es scheint tatsächlich nicht von ungefähr zu kommen, dass die Modelle nach der mathematischen Funktion benannt sind, erinnert doch die Rahmenform zum Teil an den dazugehörigen Graphen.

Besonders die geschwungenen Einrohr-Rahmen und die Oberstange einiger Trekking-Modelle erinnern an die berühmten Sinuskurven. Bestimmt kein Zufall ist auch die Analogie zur Elektrotechnik, die ja immerhin bei Elektrofahrrädern durchaus angebracht ist.

Die Leistungsstärke der Sinus-Modelle lässt sich keineswegs von der Hand weisen. 250 Watt starke Motoren gepaart mit 500 Wh leistenden Akkus (zumeist von Bosch) unterstützen die Muskelkraft des Fahrers. Wer jetzt aber denkt, solche Kraftpakete müssten wie klobige Brocken am Fahrradgestell prangen, hat sich vertan. Bei den neuesten Modellen verschwindet die Technik im Rahmen, was die laut dem hartnäckigen Klischee sperrigen Pedelecs gleich viel filigraner und eleganter machen.

Sima – erstmal ruhiger angehen

Das ist das Motto der Sima-Reihe. Mit 400 Wh Akkuleistung und etwa 40Nm Drehmoment beim Motor geht beispielsweise das Sima 7 400 nicht gleich in die Vollen, was sich dann eben auch beim Preis niederschlägt. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man nicht mehr so schnell und die solide, hochqualitative Verarbeitung ist bei Winora sowieso selbstverständlich, auch wenn keine sündteure Technik verbaut ist. Genug ist eben doch gut genug.

Yucatan – schneller, höher, weiter

Während man bei den Sima-Modellen besonnene Qualität liefert, schießt man bei den Yucatan-Modellen weit über das eigene Ziel hinaus – immer wieder aufs Neue. Bereits Yucatan 9 war mit dem Yamaha PW-System mit 70Nm Drehmoment und einem 400Wh Lithium-Ionen-Akku desselben Herstellers ausgestattet.

Dies lies sich stetig steigern, bis zuletzt das Yucatan X20 auf den Markt kam. Yamaha PW-X-System mit 80Nm Drehmoment und 500Wh am Akku werden mit einer 20-Gang-Shimanoschaltung kombiniert und stellen mit den vielen anderen hochwertigen Komponenten ein wahres Meisterstück zusammen. Ein elektrisches Fahrrad mit mexikanischem Temperament würde man meinen.

Yakun – Rahmendesign das überrascht

Was beim Yakun gleich auffällt, obwohl es sich nicht in den Vordergrund drängt, ist das seltene Rahmendesign. Es scheint, als wäre der Hinterbau, Ober- und Unterrohr jeweils am Sitzrohr befestigt. Dies wird durch die intelligente Farbwahl und die Form der Rohre bewerkstelligt. Bei so einem beeindruckenden Design verwundert es nicht weiter, dass die Rahmen bei diesen Modellen mithilfe des Gravity-Casting-Verfahrens hergestellt werden.

An Leistungsstärke von den anderen Winora-Rädern nicht zu überbieten, wartet beispielsweise das Yakun urban mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 500Wh und einem PW-X System Motor – beides aus dem Hause Yamaha – auf. Die Federung hat ausnahmsweise 60mm Federweg und lässt sich beliebig feststellen und lockern.

radius – Stadtflitzer ganz neu gedacht

Mit der radius-Reihe kommen wir endgültig zu den Besonderheiten am Fahrradmarkt. Es handelt sich hierbei um kleine Stadträder, wobei eigentlich nur die Reifen kleiner sind, was aber insgesamt sehr viel auszumachen scheint. Mit nur 20 Zoll sind die Herzstücke des Fahrrades so kompakt, dass sie ideal für den Stadtverkehr geeignet sind und auch in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht schnell zu sperrig sind (falls man bei einem spontanen Regenguss lieber auf den Bus umsteigt).

Im Leistungsbereich stehen die Kompakt-E-Bikes den anderen in nichts nach: Gravity-Casting-Interface beim Rahmen, 400Wh Leistung im Akku, Licht, Bremsen, 3-Gang-Schaltung – alles, was man auf den Radwegen der Stadt so brauchen kann, um von A nach B und sogar noch nach C zu kommen.